Der Verein

Geschichte

Aus der Chronik des Schützenvereins

Die Idee, einen Schützenverein in Appenhofen zu gründen, war be­reits im Sommer 1959 aus der Stammtischrunde des Gasthauses "Rebstöckl" hervorgegangen. Mit einem Schriftstück über die Gründung des Schützenvereins und Festlegung von Statuten unter­nahm man die ersten Schritte...Aus dieser Interessengemeinschaft entstand am 10.6.1960 der "Schützen-Club Appenhofen"; in der ersten Vereinssatzung wur­de er als "Schützenverein Appenhofen". gegründet am 1.7.I960,in das Vereinsregister eingetragen. Im ersten Vorstand waren da­mals:

 

                        OSM                            Robert Hörner,

                        Stellvertreter                 Julius Lehmann,

                        Kassierer                      Helmut Born

                        Schriftführer                 Werner Deremaux.

                        Waffenwart                   Kurt Kerth.

 

Das Schießtraining wurde zunächst im Nebenzimmer der Gaststätte "Rebstöckl" durchgeführt. Die stetig anwachsende Zahl der Mitglieder machte im Jahre 1962 den Bau eines eigenen Schießstands erforderlich. Mit viel Eigenleistung und gestifteten Materialien wurde auf dem Grundstück von Jakob Arnold eine Schießanlage mit " 4 Stän­den“ errichtet. Das Gelände wurde dem Schützenverein kostenlos zur Verfügung gestellt.

Im Jahre 1969 erweiterte man die Schießanlage auf 8 Schießstän­de und modernisierte sie. Auch hier wurde ohne Zuschuss, nur mit­tels Eigenleistung der Mitglieder, gearbeitet. Nach dem Tode des Ersten Vorsitzenden Hörner übernahm im Jahre 1975 Horst Frech die Vereinsführung. Die Mitgliederversammlung 1982 gab dem Verein neue Impulse. Die Vorstandschaft um Horst Frech wurde mit jungen Mitgliedern besetzt, die Jugend besonders gefördert. Im Jahre 1984 erfolgte eine weitere Baumaßnahme. Der Schießstand wurde von Grund auf mit 300 Stunden Eigenleistung und einem finanziellen Aufwand in Hö­he von 7.000 DM renoviert. Man erwarb 8 elektrische Zuganlagen sowie 2 Luftgewehre und eine Pistole. Die wachsende Zahl der Schützen und das steigende Interesse der Jugend am Schießen wurde durch Kredite für Schießbekleidung und neue Vereinsgewehre gefördert. In der Mitgliederversammlung 1986 wurde beschlossen, einen neuen Schießstand zu bauen, ebenso eine Anlage für Luftgewehr, KK- Waffen und Pistole, sowie ein Wirtschaftsraum. Wegen des großen Interesses am Kleinkaliberschießen gründeten  wir eine KK- Mannschaft und schafften zwei KK-Gewehre an.

Neben dem Schießstand wurde die alte Wurstküche zum Aufenthaltsraum umgebaut und ein Tresor für die Vereinswaffen aufgestellt.

 

Mit aktiver Unterstützung von Bürgermeister Erich Heugel suchte man nach einem geeignetem Grundstück. Die Anträge auf Mittel aus dem Goldenen Plan wurden gestellt; unser Architekt Wifried Heil übernahm die Planung.

Die Statik wurde kostenlos von Vorstandsmitglied Dipl. Ing. Ulrich Weber erarbeitet.

Zum 30 - jährigen Vereinsbestehen 1990 gab es nur gute Meldungen:

Die KK- Mannschaft schaffte den Aufstieg in die Regionalliga! Das Grundstück für die Schießanlage wurde dem SVA von der Gemeinde überlassen, die Mitgliederzahl stieg auf 139, darunter waren 30 Jugendliche.
 Volker Herder wurde Landesschützenkönig  bei der Teilnahme am Bundeskönigsschießen in Köln erreichte er den 9. Platz.
 

Der Aufstieg der Luftgewehrschützen in die Oberliga und der Bescheid über die Zuteilung der Mittel für den Neubau waren die herausragenden Ereignisse 1991.

„Für die Schützen ein denkwürdiger Tag“, schrieb die „Rheinpfalz“ am 11.09.1992. Der Spatenstich für den ersten Bauabschnitt der Schießanlage (Sozialräume, Langwaffenstand 50m und 100m, sowie Luftgewehrhalle mit 20 Ständen) wurde von Landrat Gerhard Weber, Verbandsbürgermeister Klaus Stalter, Bürgermeister Erich Heugel, Architekt Wilfried Heil sowie OSM Horst Frech vorgenommen. Dabei überreichte Rudi Wisser eine Spende über 10.000 DM an OSM Frech.

Der Kostenaufwand belief sich auf 579.000 DM. Die Finanzierung setzte sich aus Mitteln des „Goldenen Plans“ und Zuschüssen von Kreis,

Verbandsgemeinde und Gemeinde zusammen. Eine Eigenleistung von 164.000 DM musste der Verein erbringen.

Die Mitgestaltung der 1300-Jahrfeier in Billigheim im „Zehnthof“ und beim Festumzug (es waren 115 Helfer beteiligt) konnte man als Großereignis 1993 betrachten. Die Einnahmen wurden zweckgebunden für Strom, Wasser und Abwasserleitungen „verbuddelt“.

Am 13.März feierten wir das Richtfest des Sozialgebäudes.
 

Im Oktober 1994 überschattete der plötzliche Tod von OSM Horst Frech den Verein. Als Mitbegründer führte und prägte er fast 20 Jahre den Verein. Bis zu den Neuwahlen hat der 2. Vorstand Traudel Grychtol, den Verein weitergeführt.
 
Unser Schütze Jens Hänling, erreichte als Landesschützenkönig beim Bundeskönigsschießen in Bad Salzuflen den 4. Platz.

 Die Bauarbeiten an der Luftgewehrhalle neigten sich dem Ende zu. Bei der Mitgliederversammlung 1995 wurde Johann Kroll zum neuen OSM gewählt. Mit der Qualifikation für das  DSB- Pokalschießen haben die Luftgewehrschützen ihre hervorragende Leistung unterstrichen. Ein weiterer Höhepunkt für die Vereinschronik war das „Top Team Competition 96“ Dieses Schießsportturnier hat die Leistungsfähigkeit des Vereins und der gerade fertig gestellten LG -Anlage voll bewiesen.

Es hat dem Ansehen sowie der Kreativität des Vereins im überregionalen Schießsport großes Lob eingebracht. 

Die Teilnahme mehrerer Welt,- Europa - und Deutscher Meister unterstrich die Qualität der Veranstaltungen.

Die computergesteuerte Ergebnisanzeige an 10 Monitoren, wie sie sonst nur bei internationalen Wettbewerben eingesetzt wurde, setzte sowohl Teilnehmer als auch Zuschauer in Erstaunen.

Die offizielle Einweihung der Sozialräume und der LG- Halle fand am 19.Mai 1996 statt.

Die Anwesenden: Landrat Gerhard Weber, Verbandsbürgermeister Klaus Stalter, Bürgermeister Erich Heugel sowie PSSB Präsident Willi Mathes beglückwünschten den Verein zu der neuen Anlage und zeigten sich

beeindruckt bezüglich der große Eigenleistung der Mitglieder.

Die LG- Halle wurde jetzt voll in den Schießbetrieb integriert, ebenso als Veranstaltungshalle für das Schützenfest genutzt. Wir richteten Dorfmeisterschaften im LG- Schießen, DSB- Pokalschießen und erneut das „Top Team Competition“ aus. Parallel wurde weiterhin am KK- Schießstand gearbeitet. Die Bauarbeiten zogen sich auf Grund der umfangreichen Beton- und Erdarbeiten bis Sommer 1999 hin.

Bedingt durch die lange Bauzeit wurde eine neue Planung für den Pistolenstand und das Vereinsheim erforderlich. Da diese Baumaßnahmen nicht bezuschusst wurden, nahmen wir einen Kredit über 150.000 DM für die Finanzierung auf. Erst im Frühjahr 2000 konnte der Pistolenstand fertig gestellt werden. Im März 2000 wurde Martin Willing zum neuen OSM gewählt. Der scheidende Johann Kroll blieb als Bauleiter im Verein tätig.

In Anwesenheit der Landrätin Theresia Riedmeier, des Verbands-

bürgermeisters Klaus Stalter, des Ortsbürgermeisters Erich Heugel mit seinen Beigeordneten, Günter Schwarz vom Sportbund Pfalz, PSSB Präsident Willi Mathes und Kreisoberschützenmeister Alois Armann wurden am 28.Mai 2000 pünktlich zum 40.Vereinsjubiläum die Gewehr- und Pistolenstände eröffnet.

OSM Willig hat bei der Begrüßung der Gäste einige Zahlen über das Bauvorhaben genannt:

Spatenstich: September 1992. Die Fertigstellung der. „Sozialgebäude und LG-Halle“ im Mai 1996. Gewehr- und Pistolen- stände im April 2000. Bausumme bisher; 900.000 DM, Eigenleistung 230.000 DM.

Arbeitsstunden 16.000. Wir haben 5.000 m³ Erde bewegt, sowie

1.300m Leitungen (Wasser, Abwasser, Strom) verlegt, ca. 35 km Steine vermauert und über 600 m³ Beton verarbeitet; am Vereinshaus wird noch gebaut.

Mit 8 Startern bei der Deutschen Meisterschaft 2001 hatten wir wieder ein gutes Sportjahr, das mit einem 3. Platz von Richard Burckgard in der Disziplin Perkussionsrevolver gekrönt wurde. In der Disziplin Gebrauchswaffen erreichte die 1. Mannschaft den Aufstieg in die Oberliga. Die hervorragende Jugendarbeit des Fachübungsleiters Volker Herder trug in den kommenden Jahren Früchte bei Kreis- Landes- und Deutschen Meisterschaften.

 Eine Aktion „Bausteine“ wurde ins Leben gerufen, um die Finanzlage für Innenausbaumaßnahmen aufzubessern. Bei den Neuwahlen 2004 haben die Mitglieder Johann Kroll wieder reaktiviert und zum OSM gewählt.Das 45. Schützenfest 2005 konnten wir endlich in der komplett eingerichteten Vereinswirtschaft feiern. Ansonsten war das Jahr leider durch rückläufige Zahlen der Schützen und Jugendlichen geprägt.

Mit dem Ausrichten des Pfälzischen Schützentages und des Landesjugendsportfestes 2006 entstanden neue Herausforderungen, die der Verein sehr gut gemeistert hat; Es ging wieder aufwärts!

Die Anzahl der Jugend hatte sich von 4 auf 10 Schützen vergrößert.

Die LG- Schützen wurden in der Pfalzliga Erster und  schafften den Aufstieg mit einer erfolgreichen  Mannschaft (Andreas Kehrt, Gerd Leonhardt, Steffen Leidner, Mathias Herder, Christman Daußmann, Rüdiger Weber und  Volker Herder) in die Oberliga. Bei den Kreismeisterschaften errang unser Nachwuchs 11 x den ersten Platz.

Bei den Schützen hatten wir von 138 Startmeldungen 32 Kreismeister und bei den Landesmeisterschaften 11 Startmeldungen. Bei der Deutschen Meisterschaft  wurde: Volker Merdian 8. und Richard Burckgard 9.

Die Schülermannschaft konnte auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2008 zurückblicken.

Maria Dausch, Christoph Specht und Jakob Kuntz  belegten mit 535 Ringen den 2. Platz  bei den Landesmeisterschaften mit dem Luftgewehr. In der Einzelwertung gingen Bronze an Christoph Specht und an Maria Dausch. Der SV Appenhofen stellte fast 50% der Kreisjugend!

Der Aufwärtstrend bei der Jugend hat sich auch 2009 fortgesetzt. Bei den Kreismeisterschaften: 29 Starts,19 x Platz eins.

Landesmeisterschaften: 19 Starts; 4x 1.,  2x 2., 3x 3. Platz.

Marco Scheer holte Bronze bei der Deutschen Meisterschaft für Appenhofen in LG 3-Stellung. Auch die Schützen konnten Ihre Positionen in der Oberliga, Pfalzliga und Kreisliga festigen.

KK 3-Stellung, Aufstieg in die Pfalzliga.

Bei den Kreismeisterschaften wurden wir 15 x Kreismeister.

Wir können voller Stolz in das 50. Jubiläumsjahr blicken und mit 214 Mitgliedern sowie mittlerweile 30 Jugendlichen das sportliche Schießen weiterhin gewiss erfolgreich fördern und pflegen. 

 

 

Sperrzeiten

Hier kommen Sie zum Kalender des SVA mit den aktuellen Sperrzeiten der Schießanlage--->

527efb333